KES-Bürgervereinigung bringt neue Lösungsansätze zum Thema Kindes- und Erwachsenenschutz.

Die Schicksale der Verdingkinder gaben viel zu sprechen und geben auch weiterhin Anlass zu Diskussionen. In all den Gesprächen fehlt aber sehr stark der Vergleich zu den heutigen vom Staat Verwalteten und von staatlichen Massnahmen Betroffenen. Erschütternd ist, dass in den Diskussionen nie davon gesprochen wird, dass es noch heute eine grosse Mehrheit, die unter staatlichen Zwangsmassnahmen Leidende gibt. Dies soll geändert werden.

Es macht sich einerseits ein Aufschrei nach der Abschaffung der KESB bemerkbar, wobei ich dies zumindest für die heutigen Missstände als Zeichensetzung für die Öffentlichkeit für bedeutend halte. Weitergehende konkrete Lösungen, werden unter Einbezug von Betroffenen erarbeitet. Der Leitgedanke ist, eine Bürgervereinigung zu gründen, womit alternative Wege und Lösungen angegangen werden Dies ist es was sich jeder Betroffene wünscht und nicht ein richten und verwalten von Betroffenen. Es geht um die Schaffung sozialrechtlicher regionalen Beratungsstellen und Begleitdiensten, eine Art Opferhilfe für die von staatlichen Zwangsmassnahmen Betroffenen. Das Leiden der Betroffenen und ihren Angehörigen ist zu gross, weshalb dringend gehandelt werden muss. Die zerstörenden Konsequenzen staatlicher Zwangsmassnahmen müssen in das öffentliche Bewusstsein gebracht werden, womit den Betroffenen geholfen werden kann, ihre Rechte auf menschliche Würde und Wertschätzung geltend zu machen. Dazu Näheres auf der Internetseite kesv.ch.

Es ist wichtig zu erkennen, dass die Betroffenen teilweise höchst traumatisiert sind und durch die staatliche Vorgehensweise noch weiter traumatisiert werden. Dadurch folgen ungeheuerliche Schicksale die zu Selbstmord oder sogar auch Amokläufen führen. Der Fall von Flaach ist einer unter den vielen typischen Beispielen und wir können nicht länger weg schauen. Es ist wichtig, dass die unter dem Druck willkürlicher Zwangsmassnahmen stehenden Traumatisierten, passende psychosoziale Unterstützung und eine Vertrauensperson an Ihrer Seite erhalten. Auf der anderen Seite erachte ich es als unabdingbar, dass die Behörden über einen ädequaten Umgang mit von Wilkür Betroffenen Justizgeschädigten sensibilisiert und geschult werden.